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Merke: Atemstillstand: Atemwege freimachen und freihalten - beatmen Herzstillstand: Atemwege freimachen und freihalten - beatmen äußere Herzmassage |
Künstliche Beatmung:
Kopf des Patienten überstrecken.
Mit der linken Hand an der Stirn fassen.
Mit der rechten Hand unter dem Kinn fassen.
Kopf so weit überstrecken, bis die vordere
Halsgegend gespannt ist
Atemspende:
Taschentuch, Hemdzipfel oder sonstiges möglichst reines Tuch über Mund und Nase legen. Der Helfer bläst seine eigene Ausatemluft durch Nase oder Mund des Patienten ein, wobei jeweils Mund oder Nase zu verschließen sind. Nach jedem Einblasen entfernt der Helfer seinen Mund von Mund oder Nase des Patienten, damit die eingeblasene Luft wieder entweichen kann. Er beobachtet dabei, ob sich der Brustkorb senkt und beim Einblasen wieder hebt.
Die künstliche Beatmung wird 12 - 18 mal in der Minute, so lange und ununterbrochen durchgeführt, bis der Verunglückte wieder selbst atmet oder der herbeigerufene Arzt bzw. das Krankenhaus die weiteren Maßnahmen übernommen haben.
| Merke: Während der Atemspende Puls an der Halsschlagader fühlen und Pupillenreaktion prüfen. Setzt die Atmung wieder ein, weiter beobachten, denn sie kann wieder ausfallen. |
2. Herzmassage
Sie wird bei Herzstillstand angewendet.
Wann besteht Herzstillstand?
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| Wenn der Puls an der Halsschlagader fehlt. |
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| Wenn die Pupillen reaktionslos und weit sind. |
Durchführung der Herzmassage:
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| Patient muß auf harter Unterlage liegen |
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| Der Helfer legt einen seiner Handballen auf die untere Hälfte es Brustbeines des Verunglückten. |
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| Die andere Hand wird kreuzförmig auf den Handrücken der unteren Hand gelegt |
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| Nun wird das Brustbein 4-5 cm niedergedrückt (dadurch wird das Herz zwischen Brustbein und der Wirbelsäule zusammengepreßt.) |
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| Nachlassen des Druckes. Das Brustbein federt in Normallage zurück. Die Hände bleiben aufgelegt. |
Die Herzmassage erfolgt im Rhythmus der normalen Herztätigkeit (60-70 mal pro Minute). Bei Kindern nur mit einer Hand und bei Säuglingen nur mit 2 Fingern drücken.
Die Herzmassage darf nur gemeinsam mit der künstlichen Beatmung durch-geführt werden, und zwar wird mit 3-5 Beatmungen begonnen, dann wird mit Rhythmus 1 : 5 fortgesetzt.
Ist nur ein Helfer vorhanden, beatmet er 2 mal und macht 15 mal Herzmassage usw.
Die Herzmassage muß solange gemacht werden, bis die Herztätigkeit wieder deutlich wahrnehmbar ist (Puls an der Halsschlagader) oder der herbeigerufene Arzt bzw. das Krankenhaus die weiteren Wiederbelebungs-maßnahmen übernommen hat.
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Beatmung mit dem AMBU-Beatmungsgerät
Das AMBU-Beatmungsgerät dient zur Beatmung eines Patienten bei Atemstillstand. Es muß aber der Verunglückte während der Herbeischaf-fung und Zusammensetzung des Gerätes - um keine Zeit zu verlieren - sofort mit dem Mund beatmet werden.
Durchführung der Beatmung
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| Der Kopf des Patienten wird nackenwärts überstreckt. |
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| Die Gesichtsmaske wird auf Mund und Nase gepreßt, sodaß der Maskenwulst luftdicht abschließt. |
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| Dabei wird die Maske mit Daumen und Zeigefinger festgehalten, die übrigen Finger befinden sich am Unterkieferwinkel und drücken den Unterkiefer herauf, sodaß die vordere Halspartie gespannt ist. |
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| Es ist unbedingt beim Aufpressen der Maske zu beachten, daß der Hals während des Beatmens immer überstreckt bleibt. |
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| Die Beatmung mit dem Ambu-Beatmungsgerät ist dann wirkungsvoll, wenn sich beim Zusammendrücken des Beutels der Brustkorb des Patienten deutlich hebt. |
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| Beim Loslassen des Beutels entweicht einerseits die Ausatemluft durch das Ausatemventil, andererseits füllt sich der Beutel durch das Einatemventil neuerlich mit Luft. |
Beatmung mit dem AMBU-Beatmungsgerät mit angeschlossenem Sauerstoffgerät
Der Atemschlauch des Sauerstoffgerätes kann an dem Ansatzstutzen beim Lufteinlaßventil des AMBU-Beutels angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich, mit sauerstoffreicher Luft zu beatmen, d.h. auch mit Sauerstoff-anschluß muß der Beutel rhythmisch zusammengedrückt werden.
C. Das Sauerstoff-Inhalationsgerät
| Merke: Die Atmung des Patienten muß vorhanden sein, wenn die Anwendung eines Sauerstoff-Inhalationsgerätes einen Sinn haben soll. |
Bei Atemstillstand muß daher ein Beatmungsgerät (AMBU-Gerät) eingesetzt werden. Allerdings kann ein Sauerstoff-Inhalationsgerät an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Dadurch bekommt der Patient eine besonders sauerstoffreiche Luft angeboten.
Gabe von Sauerstoff mit dem Gerät
Der Patient befindet sich in Rückenlage.
Der Kopf des Patienten wird im Hals überstreckt. Das Zurückfallen der Zunge wird dadurch verhindert, die Atemwege werden frei gehalten (gilt nur bei Bewußtlosigkeit).
Die Verschlußschraube am Flaschenventil durch Linksdrehung öffnen.
Die Sauerstoffmenge wird durch Drehen des Handrades am Druckminderer eingestellt. (Anfangs 10 - 12 Liter pro Minute. Hat der Patient wieder eine rosige Gesichtsfarbe erreicht, auf 6 - 8 Liter pro Minute zurückdrehen)
Dem Patienten die Sauerstoffmaske aufsetzen. (Sauerstoffbrille!)
Sauerstoffflasche auf ihren Füllungszustand prüfen.
| Merke: Den Patienten vor der Sauerstoffgabe über das Aufsetzen der Maske informieren. Ihn über die gute Wirkung von Sauerstoff aufklären. |
Sauerstoffgeräte müssen immer einsatzbereit sein.
Der Sauerstoff ist in der Stahlflasche unter hohem Druck gespeichert. Dieser Druck nimmt bei der Entnahme stetig ab, so daß am Manometer (Druckmesser) der Sauerstoffvorrat ständig überwacht werden kann, Die vom Manometer angezeigte Zahl braucht nur mit dem Rauminhalt in Litern multipliziert zu werden, um den noch vorhandenen Sauerstoff in Litern zu ermitteln.
z.B. 150 atü 10 l - 1500 l Sauerstoff
Beim Gebrauch von Sauerstofflaschen ist zu beachten:
Durch den Überdruck, der in der Bombe herrscht, besteht: Explosionsgefahr bei:
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| Sturz |
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| Schlag |
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| Erwärmung (Sonnenstrahlen, Heizkörper) |
Erhöhte Feuergefahr durch:
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| elektrische Funken |
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| Rauchen |
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| Kerzenflamme |
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| Verwendung feuergefährlicher Stoffe |
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| Kontakt mit Fett (eingefettete Hände und Gewinde) |
Der S a u e r s t o f f a p p a r a t sollte immer b e t r i e b s b e r e i t sein !!!
Kopf der Sauerstofflasche
a. Manometer und Druckminderer (bei den Wandentnahmegeräten ist ein Druckminderer nicht erforderlich, da der Druck in der zentralen Sauerstoffanlage herabgesetzt wird),
b. Durchfluß-Strömungsmesser mit Literskala und Schwimmer
c. Feinregulierventil zur Einstellung der verordneten Liter Sauerstoff pro Minute,
d. Anfeuchterbehälter wird bis zur Markierung mit Aqua dest. gefüllt
e. Verbindungsschlauch leitet den Sauerstoff zum Patienten
Verabreichungsmöglichkeiten:
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